Hefeteig - So gelingt er


eEiner der beliebtesten Teig der Deutschen ist der Hefeteig. Ob süß gefüllt oder herzhaft  belegt oder gefüllt, er ist und bleibt ein wunderbarer Gaumenschmaus auf dem Tisch. 

Mit diesen Tipps gelingt er Euch garantiert und ich kann schon fast den Duft riechen, wenn er aus dem Ofen kommt. :-)


Hefe

Hefe gibt es frisch oder Trocken. Ich selbst benutze ausschließlich die frische Variante, aber bei Hefe gibt es keine so großen Unterschiede. Es gilt aber: Für 1 Würfel Frischhefe kommen 2 Tütchen Trockenhefe zum Einsatz. Generell kann man für 1 kg Mehl 1 Würfel Hefe rechnen.

 

Hefe sollte in handwarmer Milch oder Flüssigkeit aufgelöst werden, wenn möglich gibt Ihr eine kleine Prise Zucker dazu, das fördert die Triebkraft.

 

Ab 40 °C ist aber Hefe leider abgestorben, bzw. die Baterienkulturen sind nicht mehr aktiv.

 

Thermomixbesitzer lieben Ihre 37°C Temperaturstufe, weil es die ideale Temperatur für Hefeteig ist. Wer keinen Thermomix hat, darf sein Wasser oder Milch nicht zu warm erwärmen, es darf wirklich nur ganz lau sein, sonst läuft man Gefahr, das genau hier die Hefe schon Ihre Triebkraft verliert. Wenn möglich mit einem Thermometer arbeiten

 

Generell gilt: 

  • Nicht wärmer als 40°C erwärmen ( Handwarm)
  • Hefe vor dem verarbeiten auflösen in wenig Flüssigkeit mit einer Prise Zucker
  • sorgfältig unterkneten

Ruhe

Nach dem Kneten braucht Hefeteig Ruhe und etwas Wärme. Aber auch hier gilt wieder nicht wärmer als 40°C.

Hefeteig sollte immer abgedeckt werden, damit die oberste Schicht nicht austrocknet.

Entweder mit einem Deckel der in der Lage ist Luft zu ziehen oder mit einem feuchten Küchentuch.

Zeitangaben zur Gehzeit sind schwierig festzulegen, er sollte das Volumen verdoppelt haben.

  • immer abgedeckt gehen lassen
  • Volumen sollte sich verdoppelt haben
  • Hefeteig mag keine Zugluft
  • nicht wärmer als 40°C lagern
  • nicht in die direkte Sonne stellen

Am Tag vorher zubereiten?

Ihr möchtet zum Frühstück Hefeschnecken oder einen Hefezopf servieren und möchtet aber nicht mitten in der Nacht aufstehen? Kein Problem, mit ein paar Tipps gelingt das sehr gut.

 

Bei einer "Übernachtgare" die Hefemenge mindestens um die Hälfte, besser noch um 2/3 reduzieren. Den Teig wie gewohnt zubereiten und abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben. Vor dem Backen mindestens 45 Minuten aus dem Kühlschrank holen. Nach der Aklimatisierungszeit ist er Bereit für die Weiterverarbeitung.

  • Hefemenge mindestens um die Hälfte reduzieren
  • Abgedeckt in den Kühlschrank
  • Mindestens 45 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen

Hefeteig einfrieren?

Hefe hält sich eingefroren ca. 6 Monate. Hier macht es keinen Unterschied, ob die hefe am Stück in den Gefrierschrank wandert oder schon im teig verarbeitet.

Ihr bereitet den Teig fix und fertig zu und dann in einem geeigneten Gerierbeutel einfrieren.

 

Den teig vor dem Verarbeiten schonend auftauen lassen, dazu entweder den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur auftauen lassen oder auch abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.