Gusseiserne Bratpfanne 30 cm von Pampered Chef® in Frontansicht
Tipps & Tricks

Handhabung Gusseisen von Pampered Chef®

Ratgeber, Tipps und Tricks rund um die Handhabung der Gusseisernen Bratpfannen von Pampered Chef®.

Warum gusseiserne Pfannen und Töpfe?

Bei den Pfannen und Töpfen aus Gusseisen handelt es sich zweifelsohne um einen der Klassiker in der Küche. Gusseiserne Pfannen eignen sich hervorragend zum Braten bei hohen Temperaturen, weshalb sie sowohl zum Anbraten als auch zum Schmoren von Fleisch ideal sind. Kochliebhaber wie auch Kochprofis wissen, dass am Ende des Garprozesses Speisen mit ebenso intensiv-aromatischen wie unvergleichlichem Geschmack stehen.

Gusspfannen sind Alleskönner! Mit einer gut gepflegten gusseisernen Pfanne gelingen Bratkartoffeln und Pfannkuchen mühelos. Schwenken und Wenden wie die Profis. Steaks sind außen gebräunt und innen saftig. Deine Gusseisenpfanne von Pampered Chef® kommt bereits eingebrannt zu Dir, deshalb hebt sie sich durch ihre unendliche Vielseitigkeit und ihre einfache Pflege ab.

Reinigung & Pflege von Gusseisen

Gusseisen

FÜR ALLE HERDARTEN - BACKOFEN - BROILER - GRILL - CAMPINGFEUER

Fakten Gusseisen

Hitzebeständig bis 340 °C.
Für den Outdoor-Grill und Lagerfeuer geeignet. Alle Pampered Chef® Gusseisen-Produkte sind schon eingebrannt, mit dem Gebrauch wird die natürliche Patina immer besser.

Reinigung Gusseisen

  • Nur von Hand spülen und gründlich abtrocknen.
  • Spülbürste und beiliegenden Reinigungsschaber verwenden.

  • Heißes Geschirr vor dem Reinigen immer abkühlen lassen.

  • Nur wenig Spülmittel verwenden.

  • Ist einmal etwas angehangen, Rückstände mit einem Nylonschaber entfernen.

  • Um ein Rosten zu vermeiden, die Pfanne immer gründlich abtrocknen.

  • Das heiße Geschirr nicht in kaltes Wasser eintauchen.

  • Gusseisenpfannen und Töpfe immer trocken lagern, es könnte sonst Rost entstehen.

  • Nicht im Geschirrspüler reinigen und auch keine Stahlwolle verwenden. Dies entfernt und beschädigt die Patina.

  • Nach Gebrauch immer mit etwas Öl Einreiben.
    Dazu ein Zewatuch verwenden, um das Öl zu verteilen. Schwarze Rückstände im Zewatuch sind ganz normal und unbedenklich.

Gebrauch & Pflege Gusseisen

  • Den Boden stets mit einer kleinen Menge Öl, Butter oder Wasser einreiben bevor aufgeheizt wird. Niemals leer oder trocken aufheizen.
  • Kein natives Olivenöl extra bei starker Hitze verwenden, da es verbrennt und eine dünne karbonisierte Schicht auf der Oberfläche hinterlässt.

  • Keine Antihaft-Kochsprays verwenden, da diese die Beschichtung beschädigen und schwer zu entfernen sind.

  • Gusseisen mit seiner intensiven Wärmespeicherung funktioniert am besten, wenn es allmählich erhitzt und abgekühlt wird. Es erfordert selten eine hohe Hitzeeinstellung der Kochstelle.

  • Bei Verwendung der Pfanne, der Griffe und / oder des Deckels immer hitzebeständige Topflappen benutzen und Oberflächen durch Untersetzer schützen.

  • Heißes Kochgeschirr nie ohne Schutz auf eine Arbeitsfläche oder andere Oberflächen stellen.

  • Das Geschirr nicht auf der Kochstelle oder anderen empfindlichen Flächen hin- und herschieben. Nach dem Kochen gleich von der Kochstelle nehmen.

  • Kochgeschirr nicht in Wasser einweichen.

  • Nicht in einem Gefrierschrank, in der Mikrowelle oder unter dem Grill (Backofen) verwenden.

  • Alle weiteren Informationen findst Du in der beiliegenden Broschüre

Emailliertes Gusseisen

FÜR ALLE HERDARTEN - BACKOFEN

Fakten emailliertes Gusseisen

Hitzebeständig bis 260 °C.
Sofort einsatzbereit! Die wunderschöne Emaillierung in grau - aussen dunkler als innen - perfekt auch zum Servieren. Emaiiliertes Gusseisen ist nicht für den Grill geeignet.

Reinigung emailliertes Gusseisen

  • Reinigung in der Spülmaschine möglich, empfohlen wird aber die Reinigung von Hand mit warmem Seifenwasser und einer Nylon-Bürste.
  • Heißes Geschirr vor dem Reinigen immer abkühlen.

  • Alle Rückstände mit einem Nylonschaber entfernen und mit Seifenwasser spülen.

  • Das heiße Geschirr nicht in kaltes Wasser eintauchen. Es kann dabei zu einem Thermoschock kommen, der zu Rissen in der Emaille führt.

  • Um Flecken zu entfernen, etwas warmen Essig oder einen speziellen Reiniger für Emaille-Kochgeschirr verwenden. Ein Schmutzradierer entfernt Flecken
    leicht und einfach.

  • Um eine Beschädigung der Emaille zu vermeiden, keine Metallpads oder scharfen Scheuermittel verwenden.

  • Gussgeschirr vor der Aufbewahrung komplett abtrocknen. Nicht an Orten mit Dampfentwicklung aufbewahren.

  • Wenn der freiliegende Gusseisenrand Rost aufweist, betroffenen Bereich leicht mit Edelstahl-Putzwolle reinigen, abspülen, abtrocknen und mit Pflanzenöl einreiben.

Gebrauch und Pflege emailliertes Gusseisen

  • Niedrige bis mittlere Hitze zum Kochen verwenden, um Schäden am Kochgeschirr oder an der Beschichtung zu vermeiden.
  • Den Boden stets mit einer kleinen Menge Öl, Butter oder Wasser einreiben bevor aufgeheizt wird. Niemals leer oder trocken aufheizen.

  • Gusseisen mit seiner intensiven Wärmespeicherung funktioniert am besten, wenn es allmählich erhitzt und abgekühlt wird. Es erfordert selten eine hohe Hitzeeinstellung der Kochstelle.

  • Bei Verwendung der Pfanne, der Griffe und / oder des Deckels immer hitzebeständige Topflappen benutzen und Oberflächen durch Untersetzer schützen.

  • Heißes Kochgeschirr nie ohne Schutz auf eine Arbeitsfläche oder andere Oberfläche stellen.

  • Das Geschirr nicht auf der Kochstelle oder anderen empfindlichen Flächen hin- und herschieben. Nach dem Kochen gleich von der Kochstelle nehmen.

  • Kochgeschirr nicht in Wasser einweichen.

  • Nicht in einem Gefrierschrank, in der Mikrowelle, auf einem Grill, am Lagerfeuer oder unter dem Grill verwenden.

  • Keine Metallutensilien verwenden

  • Alle weiteren Informationen findst Du in der beiliegenden Broschüre

Download Handhabung emailliertes Gusseisen

Patina bei Gusspfannen erneuern

Warum Gusseisen neu einbrennen?

Deine Gusseisenpfanne von Pampered Chef® kommt schon mit einer eingebrannten Patina zu Dir. Es kann aber durchaus sein, dass Du sie neu Einbrennen musst. Gründe können dafür sein:

  • Zu starke Reinigung mit scheuernden Utensilien
  • Kochen & Braten mit säurehaltigen Lebensmitteln, wie Tomaten, Zitrone oder Wein
  • Falsche Lagerung (Rostbildung durch anhaftende Feuchtigkeit)

Wann sollte Gusseisen neu eingebrannt werden?

Grundsätzlich solltest Du Dein Kochgeschirr aus Gusseisen dann erneut einbrennen, wenn es ein fleckiges, graues, verrostetes oder stumpfes Aussehen aufweist. Auch sollte Deine Pfanne neu eingebrannt werden, wenn Gargut stark anhaftet. Dies könnte auch ein Grund für zu wenig Patina sein.

Bevor Du in Deinem gusseisernen Kochgeschirr säurehaltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Zitrusfrüchte, Tomaten oder Bohnen etc. kochst, sollte Deine Pfanne bzw. Dein Topf oder Bräter stark eingebrannt sein. Der Grund hierfür ist ebenso einfach wie einleuchtend, denn durch den hohen Säuregehalt einiger Lebensmittel wird die Patina beschädigt und es kann zu Verfärbungen kommen. Zudem weisen die gegarten Lebensmittel dann einen metallischen Geschmack auf. Ist Dein Kochgeschirr aus Gusseisen stark eingebrannt und hat eine gute Patina, kannst Du allerdings auch säurehaltige Lebensmittel problemlos darin kochen.

Bedenke darüber hinaus, dass sich die Einbrennung auch im Rahmen normaler Kochprozesse zersetzen kann. Ein erneutes Einbrennen ist dann ratsam. Ist die Oberfläche Deines gusseisernen Kochgeschirrs klebrig geworden, hat sich überschüssiges Öl bzw. Fett angesammelt, das bis dahin nicht vollständig eingebrannt wurde.

So brennst Du Deine Gusspfanne neu ein

Du verwendest zum Einbrennen idealerweise Speiseöl, wie etwa Raps- oder Pflanzenöl oder ein anderes hoch erhitzbares Fett. Deine Pfanne brennst Du umgedreht im Backofen ein - am besten auf der oberen Schiene - bei etwa 230 °C für eine Stunde.

Um deine Pfanne aus Gusseisen neu einzubrennen, gehst du folgendermaßen vor:

Schritt 1:

Wasche deinen Topf, Bräter oder deine Pfanne mit warmem Wasser und trockne das Gusseisengeschirr vorsichtig ab.

Schritt 2:

Verreibe mithilfe eines Papiertuches oder eines sauberen Geschirrtuches das hochwertige Speisefett bzw. Speiseöl in der Pfanne, dem Bräter oder Topf so lange, bis du keinen fettigen Glanz mehr sehen kannst. Dass du diesen Schritt korrekt ausführst, ist besonders wichtig, damit der Einbrennvorgang erfolgreich verläuft, denn sammelt sich Öl oder Fett im Gusseisengeschirr an, können sich gehärtete Tropfen bilden. Auch kann es passieren, dass deine Pfanne bzw. dein Topf oder Bräter klebrig wird, wenn du das Kochgeschirr für einige Tage nicht verwendest.

Schritt 3:

Backe das mit Öl bzw. Fett eingeriebene Kochgeschirr aus Gusseisen im Backofen bei 230 °C für etwa eine Stunde. Platzieren Sie unter der Pfanne bzw. dem Topf oder Bräter ein Backblech, so dass überschüssiges Fett bzw. Öl aufgefangen wird.

Schritt 4:

Nimm das gusseiserne Kochgeschirr aus dem Backofen und trag erneut - wie im zweiten Schritt beschrieben - Öl oder Fett mithilfe eines Tuches auf. Platziere die Pfanne abermals im Backofen wie in Schritt 3 beschrieben. Wiederhole dieses Vorgehen idealerweise 2 bis 3 Mal.

 

Achtung: Das Kochgeschirr aus Gusseisen kann an einigen Stellen der Oberfläche etwas rau sein. Dies ist normal und ein Resultat des Herstellungsprozesses. Jedes Mal, wenn du mit deiner Pfanne, deinem Topf oder Bräter aus Gusseisen kochst sowie bei jedem neuen Einbrennprozess wird die Pfanne bzw. der Top oder Bräter glatter und damit besser.

Download Gusseisen einbrennen

Häufig gestellte Fragen zu Gusseisen & Co.

Bei Gusseisen handelt es sich um eine metallische Verbindung, die aus mindestens zwei Elementen besteht und damit um eine Legierung. Typischerweise besteht die Verbindung aus Eisen sowie einem hohen Kohlenstoffanteil. Je nachdem, zu welchem Zweck das hergestellte Gusseisen zum Einsatz kommen soll, können der chemischen Verbindung noch weitere Elemente hinzugefügt werden wie zum Beispiel Chrom, Silicium, Nickel oder Mangan. Sollte der Anteil an Kohlenstoff unter zwei Prozent liegen, handelt es sich per definitionem nicht mehr um Gusseisen, sondern vielmehr um Stahl.

Bei der, als Patina bezeichneten Schutzschicht einer gusseisernen Pfanne, handelt es sich um eine natürliche Oberfläche, welche im Zuge der Verwendung der Pfanne auf dem Eisenguss entsteht. Aus chemischer Sicht kann dieser Vorgang folgendermaßen beschrieben werden: Die im Bratgut enthaltenen Proteine gehen ab einer Temperatur von 80 °Celsius eine feste Verbindung mit der gusseisernen Oberfläche der Pfanne ein. Dabei handelt es sich um eine Verbindung von Metall-Ionen und Eiweißen, die sich dann von selbst wieder löst, wenn die optimale Temperatur zum Braten erreicht ist. Um welche Temperatur es sich dabei genau handelt, variiert von Lebensmittel zu Lebensmittel.

Etwas einfacher formuliert: Eine Patina bildet sich dann, wenn sich Öl oder Bratfett in die Pfannenoberfläche fräst und auf diese Weise sichergestellt wird, dass auch mikroskopisch kleine Unreinheiten des Eisens, an denen Lebensmittelteilchen haften bleiben könnten, geglättet werden. Mit anderen Worten: Bei der Patina handelt es sich gewissermaßen um eine natürliche Antihaftschicht, durch die eine Verbindung zwischen Pfanne und Bratgut und damit ein Anbrennen so gut wie verhindert wird. Positiv ist auch, dass das Aroma der vorangegangenen Bratvorgänge in der Patina gespeichert und wieder an das Bratgut abgegeben wird.

Durch die Patina gestalten sich allerdings nicht nur der Garvorgang optimaler und das Reinigen der Gusseisenpfanne leichter, zudem benötigst du auch weitaus weniger Öl oder Fett zum Anbraten der Lebensmittel.

Gusseiserne Pfannen ohne Beschichtung eignen sich hervorragend zum Braten bei hohen Temperaturen, weshalb sie sowohl zum Anbraten als auch zum Schmoren von Fleisch prädestiniert sind. Sowohl Kochliebhaber als auch Kochprofis wissen, dass am Ende des Garprozesses Speisen mit ebenso intensiv-aromatischen wie unvergleichlichen Geschmack stehen.

Dieser einzigartige Geschmack entsteht beim Braten in gusseisernen Pfannen - anders als bei Edelstahlpfannen oder emaillierten Pfannen - durch die Patina. So bildet sich mit der Zeit beim Braten in Gusseisenpfannen eine Schicht, die ähnliche Effekte wie eine Antihaftbeschichtung aufweist. Möchtest du diese Schicht, die auch als Patina bezeichnet wird, erhalten, darfst du eine nicht beschichtete Pfanne aus Gusseisen auf keinen Fall in der Geschirrspülmaschine reinigen. Und auch beim Spülen mit der Hand solltest du vorsichtig vorgehen und so wenig Spülmittel wie möglich verwenden.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Legierungen weist Gusseisen einen relativ niedrigen Schmelzpunkt auf; dieser liegt bei circa 1150 °C. Hinzu kommt, dass sich Gusseisen gut schmelzen und als Schmelz zudem gut verarbeiten lässt. Anders als bei Stahl ist es nicht möglich, Gusseisen zu schmieden. Insofern die Oberfläche eines gusseisernen Werkstücks nicht beschädigt ist, ist sie sehr widerstandsfähig und enorm korrosionsbeständig. Die Wärmeleitfähigkeit von Gusseisen ist kleiner als diejenige von Kupfer oder Aluminium, allerdings weitaus größer als diejenige von Edelstahl.

In der Regel wird Gusseisen zur Herstellung von Kochgeschirr wie Pfannen oder Bräter verwendet, und dies aus gutem Grund, denn derartiges Kochgeschirr wird dann verwendet, wenn Lebensmittel für einen längeren Zeitraum bei relativ hohen Temperaturen gebraten oder gegart werden sollen.

Vergleicht man den Werkstoff Gusseisen mit anderen Materialien wie Kupfer, ist es kostengünstiger - die gefertigten Produkte bleiben bezahlbar. Das Erhitzen von Pfannen, Brätern und Töpfen aus Edelstahl auf hohe Temperaturen ist aufgrund der Materialstärke und der sehr guten Wärmeleitfähigkeit problemlos möglich. Zudem wird das Gargut gleichmäßig mit Wärme versorgt.

Damit Kochgeschirr auf einem Induktionsherd genutzt werden kann, ist es zwingend notwendig, dass die Pfannen, Bräter und Töpfe magnetisierbar sind. Anders formuliert: Das Kochgeschirr muss über eine Schicht ferromagnetischen Materials verfügen. Dies ist bei Kochgeschirr aus Gusseisen der Fall. Entsprechend eignen sich Pfannen, Bräter und Töpfe aus Gusseisen zum Kochen auf Induktionsherden.

Im Gegensatz zu Töpfen, Pfannen und Brätern aus anderen Materialien wie zum Beispiel Emaille oder Edelstahl dauert es bei Kochgeschirr aus Gusseisen etwas länger, bis sie erhitzt sind. Dies liegt unter anderem daran, dass die Böden und Wände der Pfannen, Töpfe und Bräter aus Gusseisen deutlich dicker sind. Ist die gewünschte Temperatur allerdings einmal erreicht, kann sie bestens über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden. Zugleich gestaltet sich die Wärmeabgabe gleichmäßig, so dass das Gargut kontinuierlich mit Wärme versorgt wird.

Gusseisernes Kochgeschirr ist langlebig, robust und eignet sich ideal für Kochliebhaber und Profiköche. Wichtig ist es, dass Töpfe, Bräter und Pfannen vor Stößen, scharfen Kanten und einem Fall aus großer Höhe geschützt werden.

Deine Gusseisenpfanne von Pampered Chef® kommt bereits fertig eingebrannt zu Dir nach Hause. Deshalb ist keine Vorbehandlung oder ein Einbrennen erforderlich.
Allgemeine Infos zu Gusseisenpfannen: Grundsätzlich gilt es GUsseisenpfannen vor der ersten Verwendung einzubrennen. Während des Einbrennprozesses kommt es zur teilweisen Zersetzung von Fett bzw. Öl, so dass sich auf der Oberfläche es gusseisernen Kochgeschirrs eine Patina bildet. Durch die Patina wird die Pfanne, der Topf oder Bräter vor Korrosion geschützt. Zudem fungiert die Patina als eine natürliche Antihaftbeschichtung. Die Patina schützt das Kochgeschirr aus Gusseisen, garantiert eine lange Lebensdauer, ein unvergleichliches Aroma und ein ebenso problemloses Anbraten wie Garen von Lebensmitteln. Diesen Vorgang hat Pampered Chef® bereits für Dich übernommen.

Grundsätzlich ist Kochgeschirr aus Gusseisen relativ kratz- und auch schnittfest. Die Reinigung und die Pflege gestalten sich kinderleicht, obschon sich das Spülen von Hand empfiehlt. Sollte es sich um eine beschichtete emaillierte Pfanne aus Gusseisen handeln, ist teils sogar eine Reinigung in der Spülmaschine möglich.

Gusseisernes Kochgeschirr, dass eine eingebrannte Patina aufweist, sollte nicht mit aggressiven Reinigungs- oder Spülmitteln behandelt werden. Denn wird die Patina durch die Reinigungsmittel geschädigt oder sogar abgelöst, muss das Einbrennen möglicherweise wiederholt werden. Idealerweise werden zur Reinigung lediglich warmes Wasser und ein weicher Schwamm verwendet.

Bevor du dein gusseisernes Kochgeschirr zum ersten Mal verwendest, solltest du es von Hand reinigen und grünlich abtrocknen.

Zum Reinigen verwendest du neben heißem Wasser idealerweise eine Bürste aus Nylon. Lediglich dann, wenn es nicht anders möglich ist, solltest du den Reinigungsschaber benutzen, dies zum Beispiel, um festsitzende Speisereste zu entfernen. Sollten sich hartnäckige Essensreste nicht lösen lassen, kannst du etwas Wasser im Topf, der Pfanne oder dem Bräter erhitzen und die Reste mithilfe des Schabers lösen.

Um einem möglichen Rosten nach der Reinigung vorzubeugen, solltest du das gusseiserne Kochgeschirr stets sorgfältig abtrocknen - entweder mithilfe eines Papierhandtuches oder mit einem fusselfreien Mikrofaser- oder Baumwollhandtuch.

Im Anschluss solltest du das gusseiserne Kochgeschirr mit etwas Speiseöl einreiben. Auf diese Weise verhinderst du, dass die Pfanne klebrig wird oder sich eingebranntes Kochfett ansammelt.

Das Kochgeschirr aus Gusseisen sollte an einem dampffreien, trockenen Ort gelagert werden.

Sollte sich auf deinem gusseisernen Kochgeschirr Rost angesiedelt haben, kannst du ihn folgendermaßen entfernen:

Reinige den betroffenen Bereich in einem ersten Schritt ebenso vorsichtig wie sorgfältig mit Stahlwolle. In einem zweiten Schritt solltest du den gereinigten Bereich per Hand abspülen, danach trocknen und schließlich mit Speiseöl einreiben. In einem dritten Schritt gilt es nun, das gusseiserne Kochgeschirr neu einzubrennen. Wie das geht findest Du hier auf dieser Seite.

 

Solltest du beim Reinigen des gusseisernen Kochgeschirrs auf dem Lappen, dem Papierhandtuch oder dem Geschirrtuch dunkle Rückstände bemerken, musst du dir keine weiteren Gedanken machen, denn es handelt sich um eingebranntes Speiseöl. Dies ist nicht nur absolut ungefährlich, sondern auch normal. In der Regel kommt es zu chemischen Reaktionen zwischen dem Speiseöl und Lebensmitteln, die alkalisch oder leicht säurehaltig sind. Im Allgemeinen verschwinden derartige Rückstände durch die regelmäßige Verwendung und anschließende Pflege deines gusseisernen Kochgeschirrs wieder.

 

Bedenke zudem, dass zur Reinigung deiner Pfanne, deines Topfes oder Bräters auch Gusseisen nicht jedes Mal zwingend Spülmittel erforderlich ist. Idealerweise spülst du dein Gusseisengeschirr per Hand, ohne Stahlwolle und reinigst es nicht im Geschirrspüler, denn hierdurch könnte die Einbrennung beschädigt werden.

Achte beim Kauf von gusseisernem Kochgeschirr auf die für dich persönlich passende Art und Größe der Pfanne, Topf oder Bräter sowie die Größe, so dass du das Kochgeschirr aus Gusseisen auf dem Herb ebenso verwenden kannst wie im Backofen.

 

Überlege dir vor dem Kauf, ob du dein neues Kochgeschirr aus Gusseisen lediglich in der Küche auf dem Herd und im Backofen, oder auch im Außenbereich wie zum Beispiel auf dem Grill oder über dem offenen Feuer nutzen möchtest und stimme deine Wahl daraufhin in Bezug auf eine mögliche Beschichtung ab.

 

Entscheide dich, ob du emailliertes oder unbeschichtetes Kochgeschirr aus Gusseisen kaufen möchtest; falls du dich für unbeschichtete Pfannen, Töpfe oder Bräter interessierst.

Bereits in der Jungsteinzeit wurde Kochgeschirr verwendet, um Lebensmittel über dem Feuer zu garen. Bei Töpfen, Pfannen & Co. handelt es sich somit um das älteste Zivilisationsgeschirr überhaupt. Begibt man sich zudem auf Spurensuche in der Geschichte, um die ersten Gusseisenerzeugnisse auszumachen, wird man in China etwa um das 5. Jahrhundert v. Chr. fündig. Die Chinesen waren es auch, die vor etwa 2.000 Jahren erste gusseiserne Gefäße herstellten, um Speisen zuzubereiten.

Sicher ist also, dass Gusseisen in der Küche eine sehr lange Tradition hat und gusseiserne Töpfe bereits verwendet wurden, als noch über dem offenen Feuer gekocht wurde. Seitdem haben sich die Öfen kontinuierlich weiterentwickelt: Von Holz- und Kohleöfen über Elektro- und Gasherde bis hin zu Kochfeldern aus Glaskeramik und innovativen Induktionsherden. Obschon auch das Kochgeschirr diverse Entwicklungsschritte durchlaufen hat, stellen Töpfe, Pfannen und Bräter aus Gusseisen auch heute noch das Nonplusultra dar.

Gusseiserne Gefäße sind ein seit Jahrtausenden bewährtes Kochgeschirr. Zunächst entstanden Töpfe mit ebenfalls gusseisernen Griffen oder Füßen. Diese hingen über dem Feuer oder standen direkt im Kamin. Mitte des 19. Jahrhunderts änderten sich die Kochgewohnheiten in Europa mit der Einführung des Küchenherds. In der Folge setzte sich Kochgeschirr mit flachen Böden durch und aus dem Topf entstand die Pfanne.

Wie der Name bereits sagt, wird die Gusspfanne aus geschmolzenem Eisen in eine Sandform gegossen. Die Eisenpfanne hingegen wird aus einem Stück Eisen oder Blech gefertigt. Sie ist wesentlich leichter, verfügt jedoch nicht annähernd über die gleiche Wärmeleitfähigkeit wie die Gusspfanne. Grund dafür ist die geringere Dichte.

Qualitätsunterschiede ergeben sich bereits aus dem verwendeten Material. Günstige Gusspfannen werden häufig aus eingeschmolzenem Alteisen (Schrott) hergestellt, welches mit Schwermetallen belastet sein kann. Durch säurehaltige Speisen wie Tomatensoße oder Apfelmark können Partikel aus der Oberfläche gelöst werden. Die Produktion eines Gusseisengemisches, das sich für die Herstellung von Lebensmitteln eignet, ist aufwendig und somit teuer.

Gusseisenprodukte im Pampered Chef® Sortiment

Gusseisen

Gusseisen-Set
Gusspfanne 30 cm
Gusspfanne 25 cm
Gusspfannen-Set 14 cm

Emailliertes Gusseisen

Topf 5,7 Liter
Baker 1 Liter
Baker 2 Liter

Hier findest Du weitere Informationen